Freitag, 19. Juli 2013

Dokumentation: Addicted to pleasure – Whisky



Lange habe ich nichts mehr gepostet, das wird sich sicher bald wieder ändern. Jetzt habe ich noch einen kleinen Tipp für euch die BBC Dokumentation Addicted to pleasure – Whisky.
Sie beschreibt neben der Wirkung von Whisky (Alkohol) auch die Geschichte und die gesellschaftliche Bedeutung von Whisky.




Lohnt sich wirklich…. und ja man bekommt Lust auf einen Wasser des Lebens.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Port Charlotte An Turas Mor

Heute stand der Port Charlotte An Turas Mor (gälisch für Große Reise) auf dem Programm. Der Name Port Charlotte ist nicht der Name der Brennerei die den Whisky hergestellt hat, sondern eine Brennerei aus dem gleichnamigen Ort der auf der Insel Islay welche schon seit Jahren geschlossen ist. Hergestellt wird dieser Whisky von der Bruichladdich distillery.


Key Facts:

Alter: Eine Mischung aus 5,6,7,8 Jahre alten Whiskys.
Fassart: vermutlich Bourbon (Amerikanische Eiche)
Alkoholgehalt: 46% Vol.
Phenol: ca. 40 ppm
Nicht kühl gefiltert

Nach einem tollen Tag in Hannover entschieden Paul und ich uns noch einen kleine Whisky zu testen.

Tasting Notes des Port Charlotte An Turas Mor.


Paul: (7,5)
Geruch: Feuchtes Holz, Wald, Nature, Freiheit, Frisch
Geschmack: Pfeifentabak, schmeckt anders als der Geruch vermuten lässt.
Abgang: Langer Abgang hält sich im Brustkorb


Ken(7,2)
Geruch: Rauch, frische Erde, Salz, Regen
Geschmack: Sehr süß am Anfang wird aber Kräftig und zum schluss schon fast scharf.
Abgang: Langer sehr rauer Abgang.
Trotz der 40 ppm überraschend mild aber natürlich mit einer rauchigen Note.

Sláinte!

Montag, 15. April 2013

Smokehead

Bei dem Single Malt Smokehead handelt es sich nicht um den Namen einer Distillery sondern um einen Markennamen. Um aber das Prädikat Single Malt tragen zu dürfen muss der Whisky aus einer einzigen Distillery stammen. Doch welche ist das beim Smokehead, es wird viel spekuliert und gemutmaßt aber es gibt keine klare Antwort dadrauf.  Eins kann mann sagen er stammt von der Insel Islay.


Key Facts:

  • Alter: ca. 7 Jahre
  • Fassart: Bourbon, Madeira (Wein)
  • Alkoholgehalt: 43% Vol.
  • kühl gefiltert, mit Farbstoff


Tasting Notes

Ken (7,4)
Geruch:Rauch Rauch und nochmals Rauch, ganz wenig Karamel und Frucht
Geschmack: Unter dem kräftigen rauch kann man was süßes mit viel Fantasie erkennen :)
Abgang: Kräftig und sehr lang.

Trägt seinen Namen nicht umsonst.


Samstag, 6. April 2013

Bruichladdich Rocks

Heute habe ich den Bruichladdich Rocks getestet. Der Name des Bruichladdich Rocks kommt von einem sehr alten Stein über den das Wasser vorher fließt. (Nette Marketing Aktion) Der Whisky hat keine alters Angabe, da er viele verschieden Jahrgänge in sich trägt. Er ist nicht kühl gefiltert und wurde in Bourbone Fässern gelagert und anschließend in französischen Grenache Weinfässern gefinshed.


Key Facts:

  • Fassart: Bourbon/franz. Eichefässer
  • Non chill filtered
  • Alkoholgehalt 46 % Vol.
  • Altersangabe: Keine  

Tasting Notes

Ken (8,0)
Geruch: deutlich nach Traube (Wein Maische), See, Vanille, Malz
Geschmack: sehr Süß, kräftig nach Eiche, würzig, Kräftig
Abgang: Zwar lang aber sehr angenehm

Dafür das er noch so Jung ist hat er einen sehr vielschichtigen Charakter, toller Whisky und sehr interessant.


Jan (7,2)
Mit Wasser eine leichte Lakritz Note




Samstag, 30. März 2013

Whisky Gläser


Grundsätzlich ist es egal aus welchem Glas man Whisky trinkt, Hauptsache man hat ein guten Whisky und gute Gesellschaft.  
Aber dennoch versuche ich mal die unterschiedlichen Arten von Whisky Gläser zu beschreiben. Es gibt zwei verschieden Typen von Whisky Gläsern, die Tumbler und die tulpenförmigen Nosing Gläser.  Für Single Malts bieten sich die tulpenförmigen Nosing Gläser an,  diese geben dem Whisky die Möglichkeit seine gesamtes Aroma zu entfalten. Bekannte Gläser sind zum einen der Snifter von Spiegelau und das Glencaire Glas.


Snifter von Spiegelau

Die Firma Spiegelau mit dem Sitz in Bayern ist bekannt für die Herstellung qualitativ hochwertiger Gläser. 
Das Glencairn Glas ist zwar noch nicht so lange auf dem Markt, gehört aber schon jetzt zu einem der beliebtesten Gläser. Viele Distillerys verschenken oder verkaufen diese Gläser mit Ihrer eigenen Gravur, was der Beliebtheit natürlich nicht schadet. 

Glencairn Glas 

Für Bourbon oder Blends bieten sich die Tumbler an, denn dies sind Whiskys bei denn das Nosing nicht zu den wichtigen Bestandteilen des trinken gehört. :)


Tumbler

Dienstag, 19. März 2013

Whisky und Essen (Steak)

Ganz nach dem Motto "Whisky mehr als ein Getränk" kann dieser auch zum Kochen eingesetzen werden. Eines meiner Lieblingsgerichte ist das Steak Balmoral.

"Steak Balmoral"

Zutaten
  • 4 Rumpsteaks / Hüftsteak
  • 4 TL Scotch Whisky (Am besten eine nicht so rauchigen Cask Strenght Whisky)
  • 275 ml Sahne
  • 150 g Pilze in Scheiben
  • 1 Zwiebel
  • 50 g Butter
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung
Die Steaks mit Salz und Pfeffer würzen und ganz kurz anbraten. Dann den Whisky darüber gießen und flambieren. Die Steaks herausnehmen und warmstellen. (In Alufolie einwickeln und bei 75 Grad in den Backofen legen) Die Pilze und Zwiebeln in der Pfanne leicht anschwitzen, anschließend Sahne zugeben und auf die Hälfte einreduzieren lassen. Mit  Salz und Pfeffer abschmecken und die Pfanne vom Feuer nehmen. Kalte Butter in die Sauce einrühren, damit diese cremig wird. Die Sauce darf jetzt nicht mehr kochen! Die Sauce über die Steaks gießen und servieren. Dazu kann man besonders gut Rosmarin Kartoffel zubereiten.



Probiert es aus :)




Montag, 25. Februar 2013

Schwedischer Whisky

Für den nächsten Whisky habe ich mich auf nach Schweden gemacht.


Um am Abend im winterlichen Schweden einen Whisky mit seinen Freunden genießen zu können, mussten wir uns erstmal auf zum staatlichen Getränkemarkt (System Bolaget) machen.



Wir entschieden uns für den schwedischen Whisky Mackmyra (Brukswhisky), dieser Whisky stammt aus der nördlichsten Distillery der Welt, welche 1998 gegründet wurde. Eine Besonderheit dieser Distillery ist das, nicht nur die klassischen Whiskyfässer(Sherry/Bourbone) benutzt werden, sondern auch unbenutzten Fässer aus schwedischer Eiche, welche vermutlich für die Frische des Mackmyra verantwortlich sind.


Mackmyra (Brukswhisky)

Ken: 7,9
Geruch: Sehr frisch, fruchtig(Zitrone), frisches Heu
Geschmack: Karmel, Apfel, sehr leicht, nicht komplex
Abgang: bleibt im Mund, sehr ruhig.

Zwar wurde der Whisky im Winter getrunken aber ist zweifellos ein leichter Sommer Whisky, einfach interessant und anders. (Die Farbe des Whiskys ist fasst klar)

Kai: 6
Geruch: Lack, Zitrusfrüchte
Geschmack: Körperlos, süßlich
Abgang: berührt die Zunge und Gaumen nur leicht

Dami: 1
Schocko Banane Yoghurt, mein Müsliriegel heute morgen.
Ist nichts für mich ;)

Seb: 6,5
Geruch: Frisch, leichte Vanille Note, Zitrusfrüchte, Banane
Geschmack: Fasst schon mild, Beerenfrucht
Abgang: Kommt ganz leicht und Kribbeln auf der Zunge, konstanter Geschmack

Ein wirklich unkonventioneller Whisky. Einfach Ikea.

Danke Jungs für das unvergesslich Wochenende Ende in Schweden.

skål!


Sonntag, 13. Januar 2013

Torf und Whisky


Was hat Torf mit Whisky zu tun ? Was ist Torf eigentlich? Kann man denn den Torfgehalt im Whisky messen? Was ist der Phenolgehalt ?



Torf ist ein pflanzliches Abbauprodukt, das meistens in feuchten sumpfigen Gegenden mit hohen Niederschlagswerten gebildet wird. Die geografische Lage hat auch Einfluss auf die Zusammensetzung des Torfs, z.B. der Torf der Speyside hat eine höheren Laubanteil im vergleich zu dem der nördlichen Highlands. Die Vertorfung ist ein sehr langwieriger Prozess nach und nach wachsen Torfbänke, die Dauer ist ebenfalls abhängig von dem Klima in der jeweiligen Region. 

Da es ja auch manchmal in Schottland regnet :), ist Torf ein wichtiges Produkt für die Schotten, welche getrockneten Torf als Heizmaterial nutzen. Auch bei der Whisky Erstellung findet der Torf seinen Einsatz um das Kornwachstum (Malz) zu beenden. Früher wurde der Torf auch genutzt um die Brennblase zu erhitzen, aber das wird aus verschieden Gründen nicht mehr gemacht. Denn Torf wird immer teuer, da er lange brauch bis er entsteht. 
Die Torfigkeit des Malzes wird durch den Gehalt an Phenolen ausgedrückt, der Phenolgesamtgehalt wird in ppm (parts per million) ausgedrückt.

Zwar lässt der Phenolgehalt auf einen rauchig Whisky schliessen, jedoch wird der rauchige Geschmack auch noch von anderen Dingen beeinflusst wie z.B die Dauer der Lagerung, die Art der Lagerung und die Art der Destillierung. Daher heißt es nicht das ein Whisky mit hohem Phenolgehalt automatisch auch ein sehr rauchiger Whisky ist. Es ist aber dennoch ein guter indikator. 

Übersicht über den Phenolgehalt verschiedener Whiskys:


  • Octomore 131-169 ppm (Ist ein Projekt der Bruichladdich Distillery)
  • Port Charlotte ca. 60 ppm 
  • Ardbeg ca. 54 ppm
  • Laphroaig ca. 40-43 ppm
  • Lagavulin ca. 35-40 ppm
  • Caol Ila ca. 30-35 ppm
  • Highland Park ca. 30 ppm
  • Bowmore ca. 20-25 ppm
  • Bruichladdich  ca. 3-4 ppm
  • Bunnahabhain ca. 1-2 ppm


Mittwoch, 2. Januar 2013

Frohes neues Jahr

Ich wünsche allen Lesern ein guten Start ins neue Jahr.

Um in das neue Jahr wirklich, mit einer reinem und unverfälschten Geschmack, zu starten wählten wir als ersten Whisky in diesem Jahr den Bruichladdich Laddie Classic Edition 01 (46%, ohne Farbstoff, nicht kühl gefiltert). Bei diesem Whisky handelt es sich um ein Projekt der Bruichladdich Distillery die Idee war es den reinen Geschmack des Whisky zu erhalten, in dem sie ihn nur in Bourbonfässer lagerten.  Der typische Bruichladdich weißt eine starke Sherry Note auf, ganz anders als dieses Projekt, der deutlich nach Bourbon schmeckt.



Ken (7,9)
Geruch: Fruchtig(Pfirsich) , Mild, Salz, Vanille
Geschmack:  Holzig, Fruchtig, sehr klar,
Abgang: sehr lang und intensive

Bernd (7,5)
Geruch: Torf, Vanille, Schokolade
Geschmack: Mild
Abgang: sehr zart und rein



Slainte :)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Weihnachtswhisky

Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber ich habe mir selber schon mal ein kleines Geschenk gemacht.  Und zwar einen Whisky aus der Hilgering Premium Cask Selection den "The Speyside 13 Jahre". Bei der Speyside Distillery handelt es sich um eine sehr junge Distillery die erst 1990 gegründet wurde, Ziel der Distillery ist nicht die Massenproduktion sondern viel mehr auf traditionellerweise qualitativen Whisky herzustellen.

The Speyside 13 Jahre (62% Fassstärke) Non Chill-filtered, Not Coloured

Ken ohne Wasser (6,8)
Ken mit Wasser (8,3)
Geruch: Kräftig süß, klar
Geschmack: Ganz leicht nach Rauch, nussig (Walnuss), Vanillie, süß, Kräuter (Wermut, Bitterkraut)
Abgang: Stark kräftiger Abgang.
Besonderheit: Mit Wasser ist er besser zu geniessen schmeckt viel frischer und leichter.

Jan ohne Wasser (4,0)
Jan mit Wasser (7,5)
Geruch:Kräftig nach Alkohol, sehr rein vom Geruch, Süßliche Sherry Note
Geschmack: Geschmack leichter als der Geruch es andeutet, Bitterkraut, leicht süßliche Note kombiniert mit einem bitteren Abgang
Abgang: Richtig brennender Abgang, hinterlässt auf der Zunge einen intensiven Geschmack
Besonderheit: Mit Wasser kommt was blumiges Frisches

Fazit: Wer es nicht kräftigt mag sollte mit Wasser verdünnen um noch mal eine andere Seite des Whiskys kennen zu lernen.



Ich wünsche allen Lesern einen gemütlichen 3. Advent  :)